Vom Rechtsanwalt zum Personalberater

Auf einen Kaffe mit Peter Schönberger

Vor seinem Leben als Personalberater war der Rechtsanwalt Peter Schönberger unter anderem als Head of Global HR sowie Head of Legal eines marktführenden eHealth Unternehmens tätig. Von dort wechselte er in das Sportmanagement und übernahm zunächst die Leitung der Kölner Haie und später die Leitung des VfL Gummersbach.

Heute verantwortet er bei Norecu die Kompetenzfelder Healthcare und Legal und ist spezialisiert auf die Besetzung von Führungskräfte der Ebenen 1 bis 3 in Healthcare-Unternehmen, inbesondere mit IT-und Digitalisierungsaufgaben wie Juristen für Unternehmen und Anwaltskanzleien.

Vom Rechtsanwalt zum Berater. Warum sind Sie diesen Weg gegangen?

Beides sind ja Beratertätigkeiten. Letztlich habe ich als Berater angefangen, bin dann in einen Konzern ins Recht und ins Personal, dann zum Sport und dann wieder in die Beratung. Ich habe damit so ziemlich alles durch und festgestellt, dass mir die Beratung einfach sehr viel Spaß macht. Ich kann eigenbestimmt und dennoch im Team arbeiten.

Wie sind Sie zur Norecu GmbH gekommen?

Ich wurde direkt von Norecu angesprochen. Bei einem gemeinsamen Telefonat habe ich relativ schnell festgestellt, dass die Beratungsagentur für Führungskräfte mir sehr zuspricht. Die Mischung aus Eigeninitiative und Teamgeist gepaart mit sehr sympathischen und kompetenten Kollegen war extrem motivierend für mich.

Was umfasst die Branche Healthcare und ihren Schwerpunkt eHealth?

Da „Healthcare“ schlicht „Gesundheitspflege“ bedeutet, beschreibt der Begriff ganz allgemein die Tätigkeit aller Unternehmen, die sich um die Gesundheit von Menschen kümmern. Hierzu zählt neben den Leistungserbringern im Gesundheitswesen (z.B. Ärzte, Krankenhäuser, Apotheken) etwa auch die Medizintechnik und der gesamte Life Science-Bereich. Der Begriff eHealth ist etwas enger, denn er beschreibt die Gesundheitspflege mit Hilfe von digitalen Verfahren (Stichwort: Digitalisierung, Software für Leistungserbringer, Cloud-Lösungen). Um etwa im eHealth-Bereich tätig sein zu können, sind sowohl technische Kenntnisse wie auch Kenntnisse von Aufbau – und Struktur des Gesundheitswesens notwendig.

Welche Mandanten sprechen Sie mit dem Kompetenzfeld Legal an? Haben Sie hier eine besondere Arbeitsweise?

Nun zunächst einmal bin ich ja selbst Jurist und habe von kleinen sowie großen Anwaltskanzleien, bis hin zum Konzern als Leiter der Rechtsabteilung alle Stationen durchlaufen. Ich kann mich daher sofort in die Anforderungen unserer Mandanten hineinversetzen. Dies spart ihm Zeit und Geld. Potenzielle Kandidaten spreche ich „von Kollege zu Kollege“ an, was uns eine deutlich höhere Reaktionsquote beschert. Bei den Mandanten handelt es sich zum einen um Kanzleien, die Volljuristen suchen bis hin zu mittelständischen und großen Unternehmen, die Unterstützung von Inhouse-Juristen in Stabsstellen und Leitungsfunktionen suchen.

Wie hilft Ihnen Ihre bisherige Erfahrung bei Ihrer Aufgabe als Berater für Führungskräfte?

Ich verstehe und fühle sehr stark die Anforderungen des Mandanten an die Führungskräfte, die es zu besetzen gilt. Dies sind nicht nur die harten Fakten wie der Lebenslauf, sondern insbesondere auch die so wichtigen Faktoren, die der Persönlichkeit des Bewerbers entspringen. Damit aus dem Gefühl eine Sicherheit wird, setze ich ein extrem aussagekräftiges Analyseverfahren ein, basierend auf den intrinsischen Treibern der Kandidaten.

Worauf sind Sie beruflich sehr stolz?

Im Grunde sind es zwei Dinge: Zum einen ist es mir gelungen, die Kölner Haie einen wirklichen Traditionsverein im Eishockey im Jahre 2010 vor der Insolvenz zu retten, indem ich einen bis dorthin fachfremden Investor motivieren konnte, den Verein zu übernehmen. Das hat viele Menschen in Köln und ganz Deutschland sehr glücklich gemacht und hat eine große Reichweite erlangt. Zum anderen bekomme ich immer wieder Feedback zu meinen Positionen in der Vergangenheit, wonach ich bei meinen Mitarbeitern und Kollegen sehr geschätzt und beliebt sei ohne „Everybodys Darling“ zu sein. Da scheine ich die richtige Mischung aus klarer und auch manchmal harter Führung und Empathie für mein Umfeld gefunden zu haben.

Was sind für Sie die größten Herausforderungen in Ihrem Business?

Ich glaube es ist der Bereich der Akquise. Es gibt leider auf dem Markt zu viele „Billiganbieter“ die behaupten, sie könnten Executive Search. Der Kostendruck in vielen Unternehmen gibt ihnen erstmals eine gute Chance der Zusammenarbeit. Hier dennoch in die Kooperation zu kommen, indem wir glaubwürdig aufzeigen, dass sich Qualität auf lange Sicht durch passgenauere Besetzungen lohnt, ist schon eine echte Herausforderung.

Hinzu kommt, einen sehr guten Mix zwischen Executive Search und Beratung anzubieten und den Unternehmen auch zu vermitteln, dass Beides immer stärker Hand in Hand gehen sollte. Executive Search muss auch die Rahmenbedingungen der Position berücksichtigen und verstehen, es sollte auf Augenhöhe mit dem Kunden auch über notwendige Veränderungen gesprochen werden. Ein guter Headhunter muss auch Berater sein.

Welchen Rat geben Sie Ihren Mandanten immer mit auf den Weg?

Wer für die angebotenen Bedingungen wirklich die besten Führungskräfte will darf den Bewerbungsprozess nicht als „Einbahnstrasse“ verstehen. Auch das Unternehmen bewirbt sich beim Kandidaten. Dies fängt beim Bewerbungsgespräch an, geht über die finanziellen Bedingungen bis hin zu den Arbeitsbedingungen.

Was ist Ihre größte Stärke?

Ich vertrete nur Unternehmen, in denen ich selbst auch arbeiten würde. Wenn das der Fall ist, dann brenne ich für den Mandanten und stecke mit meiner Begeisterung die Führungskräfte an. Ich werde da sehr stark zum Vertriebler des Kunden. Hierzu gehört dann auch Zuverlässigkeit in der Kommunikation. Nicht eingehaltene Versprechungen oder Termine gibt es bei mir nicht.

Ohne was können Sie nicht arbeiten?

Ich brauche auf Seiten von Norecu und auf Kundenseite ein gewisses Maß an Harmonie. Die motiviert mich und lässt mich den Einsatz erbringen, der für den Erfolg notwendig ist. Zudem muss natürlich auch der Kunde im Mandant mitarbeiten. Wenn ich eine gute Führungskraft überzeugt habe, in Verhandlungen zu treten, dann muss dies schnell möglich sein. Die gleiche Geschwindigkeit muss der Kunde mitgehen können, wenn er eine Führungsposition bestmöglich besetzen möchte.

Wer inspiriert Sie?

Generell Menschen mit einer interessanten – oftmals nicht durchgängig geradlinigen – Vita und ihre Geschichten dahinter. Ich bin großer Musikfan und lese mit Begeisterung Biographien von Musikern, da diese mit allen Facetten des Lebens konfrontiert sind und mit mehr oder weniger Erfolg durchs Leben gehen. Eine Person, die das sehr gut gemacht hat ist für mich Eric Clapton.  Im klassischen Musikbereich finde ich die unterschiedlichen Lebenskonzepte von Horowitz (extrem fokussiert) und Rubinstein (extrem entspannt) sehr inspirierend. Beide waren Weltstars des Klaviers.

Besitzen Sie ein Mantra?

Nicht im klassischen Sinne. Ich finde allerdings NLP und generell eine positive Grundhaltung wichtig. Meine Erfahrung ist es, dass vermeintlich große Probleme in der Rückschau doch oftmals recht klein und lösbar waren. Daher wende ich sehr gerne bei aktuellen Problemstellungen das Prinzip „Think from the Future“ an. Das bedeutet, wesentliche Handlungen aus einer Zukunftsperspektive heraus neu zu bewerten.

Was ist Ihre Lieblingslektüre?

Wie schon gesagt einerseits spannende Biografien. Vor kurzen war es die Hörbuchversion der „Känguruh Chroniken“ von Marc-Uwe Kling in denen ein kommunistisches sprechendes Känguruh mit einem desillusionierten Kleinkünstler zusammenlebt. Intelligent und sehr, sehr witzig.

Worüber können Sie herzlich lachen?

Natürlich über einen guten Witz. Der muss vom Niveau nicht generell hochwertig sein. Als Jurist schätze ich zudem das Spiel mit Worten. Auch über mich selbst kann ich manchmal lachen, z.B. als ich meinen Parkschein gesucht habe, den ich im Mundwinkel hatte. Eigentlich peinlich, aber dennoch sehr komisch.

Über die Norecu Executive Outplacement GmbH

Ein Interview mit Marlind Klopfer und Andreas Geier

Zunächst war es nur ein Gedanke, der regelmäßig aufblitzte. Im Gespräch mit Kandidaten und Mandanten bekam die Idee dahinter immer mehr Tiefe. Wir konnten einen steigenden Bedarf am Markt wahrnehmen. So wurde die Idee zu einer natürlichen Konklusion und nun endlich Realität. Im Interview verraten der Geschäftsführer Andreas Geier und die Gesellschafterin und Geschäftsführerin der NORECU Muttergesellschaft Marlind Klopfer, Details zur Gründung der Norecu Executive Outplacement GmbH.

1. Inverses Headhunting, Outplacement – Warum Norecu?

Marlind Klopfer: Weil wir vertrauensvoll, verbindlich, professionell und kreativ sind. Wir schaffen es, neue Wege aufzuzeigen.

Andreas Geier: Wir differenzieren uns im Wesentlichen durch zwei Bausteine, in denen wir neben der ganzheitlichen Beratung besonders stark sind: Personal Branding & Inverses Headhunting. Bei Ersteren spielen wir die komplette Klaviatur der Markenbildung. Mit Hilfe gemeinsam erarbeiteter Inhalte, professioneller Fotos, einem persönlichen, für den Klienten produzierten Videoportrait, entwickeln wir einen authentischen Markenkern. Denn erst wenn alle wesentlichen Aspekte der Persönlichkeit entsprechend repräsentiert werden, erzielen wir die gewünschte Wirkung. Inverses Headhunting bedeutet, dass wir sehr strukturiert und gezielt auf die Suche nach interessanten Unternehmen und Vakanzen für unsere Klienten gehen. Dabei greifen wir auf unsere fast 20jährige Erfahrung aus dem Executive Search und auf das daraus resultierende umfangreiche und wertvolle Entscheider-Netzwerk zurück. Diesen entscheidenden Wettbewerbsvorteil nutzen wir, um unsere Klienten diskret und fokussiert mit ausgewählten Personalentscheidern ins Gespräch zu bringen.

2. Was bedeutet die Gründung der Norecu Executive Outplacement GmbH für Ihre Mandanten zukünftig?

Marlind Klopfer: Es bedeutet vor allem, dass wir unserer Aufgabe als ganzheitlicher Lösungsanbieter noch besser gerecht werden können. Dabei war es uns wichtig, eine Beratungsleistung, welche wir seit Jahren erfolgreich für Stammkunden abbilden, nun weiter zu professionalisieren und klar abgegrenzt vom Executive Search am Markt anzubieten.

Andreas Geier: Wir vereinen langjährige Erfahrung im Executive Search, somit auch im Bereich des inversen Headhuntings mit einem gezielten „Personal Branding“. Unser modernes Konzept bietet unseren Klienten maßgeschneiderte Karrierelösungen.

3. Warum dieser Schritt?

Marlind Klopfer: Tatsächlich hat uns die stetig wachsende Nachfrage darin bestärkt. Aus vielen Gesprächen mit interessierten Kandidaten und Unternehmen konnten wir einen deutlichen weißen Fleck erkennen. Eine Angebotslücke im Markt, die wir mit unserem Portfolio aus einem bedarfsorientierten Executive Coaching, einer modernen Präsentationsform und unserer ausgeprägten Kompetenz im Bereich inverses Headhunting befüllen werden.

Andreas Geier: Wir arbeiten schon seit einigen Jahren an diesem Thema und reagieren vor allem auf die Bedürfnisse unserer Klienten, sowohl auf der Unternehmens- als auch auf der Kandidatenseite. Diese zeigen uns: Der Markt ist reif für eine Veränderung! Das nötige Vertrauen in der Managementszene haben wir uns die letzten Jahre sehr intensiv aufgebaut.

4. Mit welchen Erwartungen kommen potenzielle Mandanten im Bereich Outplacement auf Sie zu?

Marlind Klopfer: Das ist sehr unterschiedlich. Es gibt Klienten, die bereits sehr konkrete Vorstellungen zu ihrem weiteren beruflichen Werdegang haben und eher den Umsetzer – also inverses Headhunting – suchen. Andere stehen ganz am Anfang des Prozesses und brauchen zunächst Unterstützung, das Geschehene zu bewältigen.

Andreas Geier: An jeder Weggabelung ergibt sich die Chance, auch einmal nicht weiter geradeaus zu laufen, sondern abzubiegen. Unsere Klienten erwarten hier professionelle Unterstützung und ein belastbares Netzwerk, um die Chancen auf sinnvolle Optionen zu erhöhen.

5. Wie wird die Zusammenarbeit zukünftig ablaufen?

Marlind Klopfer: Die DNA der Norecu wird bestimmt durch ausgeprägte Partnerschaften und das „Zusammen“. So verstehen wir auch unser Outplacement: als Teamwork mit einem Netzwerk hervorragender Experten, von der Branchenexpertise und unserer Executive Search Berater im In- und Ausland bis hin zu professionellen Fotografen und Style-Beratern.

Andreas Geier: Vor allem agil, wertschätzend, ziel- und lösungsorientiert. Bei Norecu Executive Search lösen wir personalstrategische Probleme kritischer Managementvakanzen im Unternehmen. Bei Norecu Executive Outplacement sind wir der Problemlöser auf der Kandidatenseite.

6. Was erwarten Sie für das kommende Jahr?

Marlind Klopfer: Wie in jedem Jahr erwarte ich Chancen und Risiken. Wir leben in einer hochdynamischen Welt, auf die man sich einlassen muss. Norecu ist beweglich und ich erwarte, dass es uns auch in 2021 gelingt, die sich bietenden Chancen im Executive Outplacement und dem Executive Search in schöne Tore zu verwandeln.

Andreas Geier: Mit unserem Angebot unter anderem im Bereich inverses Headhunting besetzen wir eine exklusive Nische im Outplacement. Ich gehe davon aus, dass unsere Bekanntheit als Executive Search Boutique und das daraus resultierende Netzwerk einen schnellen Markteintritt ermöglichen.

7. Was ist für Sie ein erfolgreiches Outplacement?

Marlind Klopfer: Erfolgreiches Outplacement ist für mich nichts weniger als der Traumjob für unseren Klienten.

Andreas Geier: Wenn mein Klient von mir auch nach Antreten der Wunschposition erwartet, weiterhin in Karrierefragen als Wegbegleiter zur Verfügung zu stehen. Das ist für mich ein Prädikat.

NORECU gründet die Norecu Executive Outplacement GmbH (NEO)

#Mut #Zuversicht

Das Jahr 2020 endete für uns mit dem Erreichen eines wichtigen Meilensteins: der Gründung einer neuen Tochtergesellschaft und strategischen Erweiterung des NORECU Portfolios. Wir freuen uns darauf, mit der Norecu Executive Outplacement GmbH und Andreas Geier als Geschäftsführer eine Beratungsleistung, welche wir seit Jahren erfolgreich für Stammkunden abbilden, nun weiter zu entwickeln, auszubauen und klar abgegrenzt vom Executive Search am Markt anzubieten.

So geht Out-/Newplacement heute!

Stay tuned….!

Seit 25 Jahren eine Koryphäe im Luxussegment

Auf einen Kaffee mit Jürgen Vignold

Jürgen Vignold gehört zu den alten Hasen von Norecu. Der Berater verfügt über 25 Jahre Erfahrung im Luxussegment und war zuletzt als Geschäftsführer für Häuser wie Hermès und Ferragamo europaweit tätig. Er ist heute auf die Besetzung von Führungspositionen der Ebenen 1 bis 3 sowie Vertriebs- und Marketingfunktionen spezialisiert. Im Folgenden gibt Jürgen Vignold Einblicke in sein facettenreiches Berufsleben und wo er seine persönliche Grenze erkennen musste.

Was umfasst die Branche Consumer Goods – Luxus & Premium?

Im Segment der FMCG (Fast-moving consumer goods) befinden sich Luxus- und Premiummarken sozusagen an der Spitze der Konsumpyramide. Ihre prägenden Merkmale sind hervorragende Qualität – das Ergebnis von edlen Materialien und deren Verarbeitung – ein dementsprechendes Preisniveau und nicht selten auch eine spannende Historie. Produkte mit diesen Merkmalen gibt es für alle Lebensbereiche, in denen sich Menschen (Konsumenten) mit ausgesucht schönen Dingen beschäftigen und bereit sind, dafür viel Geld auszugeben. Es handelt sich folglich um eine Klientel, oftmals Führungskräfte, deren Ansprüche identisch sind, egal ob es sich um Kleidung, Uhren/Schmuck, Interior Design, Reisen/Hotels, PKWs, Golf Clubs etc. handelt. In der aktuellen Situation geht es wahrscheinlich Firmen wie Hermès, Tiffany, Occhio, Richemont etc. umsatzmäßig vergleichsweise besser, weil ihre Klientel finanziell durch die Pandemie nicht beeinträchtigt ist.

Wo sehen Sie die NORECU GmbH in den nächsten 10 Jahren?

Norecu wird sich nach dann 18 Jahren Marktpräsenz stabil als Beratungsunternehmen für Führungskräfte positioniert haben.  Hierzu trägt neben einer sinnvollen Ausdehnung der Standorte (Düsseldorf, Schweiz) auch eine intelligente Geschäftsfelderweiterung ab 2021 bei.

Worauf sind Sie beruflich sehr stolz?

Mit einer gewissen Befriedigung reflektiere ich meine berufliche Entwicklung, an deren Anfang eine Marketing Trainee Position beim Süßwarenhersteller Mars stand, die sich dann über die Verkaufsdirektion bei Duracell fortsetzte und schließlich als Führungskraft in die Geschäftsführung bei Hermès (Deutschland) und Ferragamo (Central Europa) mündete.

Was sind für Sie die größten Herausforderungen in Ihrem Business als Personalberatung?

Bei der Personalberatung möchte ich mit jedem Besetzungsprozess ein „Qualitätsprodukt“ abliefern. Stammkundenpflege ist bei der Personalberatung der Teppich, auf dem wir existieren.

Welchen Rat geben Sie den Führungskräften immer mit auf den Weg?

An die verschiedenen Talente des Menschen zu glauben und auch Quereinsteigern eine Chance zu eröffnen. Denn berufliche Veränderung und Neuorientierung sind in der heutigen Zeit allgegenwärtig.

Was ist Ihre größte Stärke?

Mit der eigenen Begeisterung andere Menschen zu überzeugen.

Ohne was können Sie nicht arbeiten?

Für Kopfarbeit brauche ich Ruhe. Außerdem sind Disziplin und Struktur wesentlich für die Personalberatung von Führungskräften.

Wer inspiriert Sie?

Die Menschen die mein Leben am meisten bereichern: Meine Frau, meine Enkel und meine Freunde.

Was ist Ihre Lieblingslektüre?

Wenn ich neben der Personalberatung Zeit für ein gutes Buch finde, dann vertiefe ich mich gerne in spannende Kriminalromane oder Umweltliteratur.

Worüber können Sie herzlich lachen?

Über Situationskomik

Haben Sie eine besondere Anekdote aus dem Berufsalltag?

Ich habe eine Rot-Grün-Schwäche, die mich eigentlich nicht in meiner Arbeit beeinträchtigt. Doch als Geschäftsführer von Hermès brachte sie mich an meine Grenzen. Wir hatten an einem langen Samstag im Weihnachtsgeschäft bei Hermès in der Maximilianstrasse eine Kundenfrequenz wie man sie sonst nur bei H&M kennt.

Ich bin auch als Geschäftsführer immer gerne auf die Fläche gegangen, um das Gespräch mit unseren Kunden zu suchen. Alle unsere Mitarbeiter waren in Beratungsgesprächen, so dass mich eine Kundin ansprach, um ihr bei der Krawattenauswahl für ein gemustertes Sakko zu helfen.  Doch wie berät man als Farbenblinder? Ich tat mein Bestes. Sie beschrieb mir die Farben des Sakkos und ich suchte aus unserer Auswahl eine – wie ich fand – passende heraus.

Die Kundin schaute mich ungläubig an: „Meinen Sie wirklich, dass diese Krawatte farblich gut passt?“

Ich kümmerte mich dann darum, dass einer meiner Mitarbeiter die Dame professionell unterstützte und hielt mich seitdem als Führungskraft aus jeglichen Farbberatungen raus.

Traits und States

Warum Sie sich nicht verbiegen sollten

Überlebenstipps für Ihr Berufsleben auf Grundlage des Analyseinstruments LUXXprofile

Ich habe einige Jahre in einem Konzern gearbeitet, in dem der CEO des Unternehmens in seinen Grußbotschaften generell abschließend „einen allzeit hohen Energieüberschuss“ gewünscht hat. Dieser Wunsch hat sich in das kollektive Bewusstsein des Unternehmens gebohrt und war omnipräsent. Jeder hatte in etwa eine Vorstellung davon, was er bedeuten könnte und natürlich wünschte sich jeder Mitarbeiter und auch jeder Vorgesetzte genau so einen Überhang an Energien. Aber wann habe ich wirklich einen „Energieüberschuss“, der mich zu überobligatorischen Leistungen anspornt? Hier lohnt sich ein Blick in die Tiefe des Themas:

Extrinsische Motivation als Energiebringer

Was uns recht klar ist: Mitarbeiter sollten „von außen“ motiviert werden, um gute Leistungen zu erbringen. Dies ist keine wirklich neue Botschaft und es gibt lediglich Diskussionen darüber, ob eine extrinsische Motivation nur dazu führt, den Mitarbeiter nicht zu demotivieren oder ob sie ihn tatsächlich zusätzlich motiviert. Oftmals wird das Thema der extrinsischen Motivation sehr pauschal behandelt und das ist ein grundlegender Fehler. Was den Einen wirklich motiviert, ist dem Anderen ziemlich egal. So werden sehr besitzorientierte Menschen sich gut mit einer Gehaltserhöhung motivieren lassen. Menschen, bei denen etwa die Familie im Vordergrund steht, werden sich eher über zusätzliche Urlaubstage freuen. Gute Motivationswerte werden allgemein erlangt, indem man dosiert und authentisch lobt. Es gibt relativ viele Menschen, die durch Lob zu einem gewissen Energieüberschuss gebracht werden. Aber auch durch Lob wird man nicht jeden Mitarbeiter motivieren können. Es gibt eine Menge Menschen, denen Lob unangenehm ist und auch einige, die dem Lob mit einer gewissen Skepsis entgegentreten.

LUXXprofile analysiert die intrinsische Motivation des Menschen

Letztlich kommt es also auf die Persönlichkeit des Mitarbeiters an, kurz gesagt auf dessen intrinsische Motivation. Mit dem von Norecu verwendeten und hochgeschätzten Analyseverfahren LUXXprofile wird diese sehr individuelle intrinsische Motivstruktur jedes einzelnen hervorragend ermittelt. Das wissenschaftlich bestens fundierte, neuste Persönlichkeitstestverfahren dieser Art am Markt nimmt insgesamt 16 Motive, von Neugier bis Autonomie in ihren jeweiligen Ausprägungen unter die Lupe und erstellt ein Abbild der jeweiligen Persönlichkeit, mit dem man sehr gut ermitteln kann:

  1. was den jeweiligen Menschen Freude bereitet und was sie daher in der Regel gut machen.
  2. wie der jeweilige Mensch konkret extrinsisch motiviert werden kann.
  3. was Führungskräfte in ihrem eigenen Verhalten optimieren können, um Mitarbeiter besser zu machen.
  4. welcher konkrete Job zum Menschen passt, weil er darin jeden Tag motiviert wird und wovon er besser die Finger lassen sollte.

Ich bin im Bereich IT und Healthcare zu Hause. Um es daher einmal mit den Worten eines IT-Fachmanns zu sagen: LUXXprofile ermittelt das BIOS des Menschen, also dessen fest installierte Firmware, als Basis für sein Betriebssystem und die darauf laufenden Anwendungen. LUXXprofile findet dabei heraus, was den Menschen grundlegend antreibt. Genau dies ist der Vorteil zu vielen anderen Testverfahren. Natürlich ist es schön zu wissen, dass man der eher dominante Typ ist, dass man eine gute Führungskraft ist, etc. Viel wichtiger ist es jedoch zu erkennen, warum dies so ist. Erst daraus lassen sich wesentliche Rückschlüsse für ein erfülltes Berufsleben ziehen.

Hier ein Beispiel der Hauptseite einer LUXXprofile -Auswertung:

 

Diesen Menschen wird man nicht mit einem „sicheren Arbeitsplatz“ (Sicherheit -1,39) oder mehr Geld (Besitzen -1,32) motivieren können. Für hohe Motivation wird hingegen mit schicken Arbeitsbedingungen (Sinnlichkeit + 1,89), Betriebsfeiern (Sozialkontakte +1,86) und einer Beförderung (Einfluss + 1,58) gesorgt.

Aus der konkreten Auswertung ergeben sich noch eine Fülle von Erkenntnissen zum idealen Job und dem konkreten Verhalten als Führungskraft oder auch Mitarbeiter ohne Führungsverantwortung.

Und nun zur Überschrift: Verbiegen Sie sich nicht!

Was hat dies nun alles mit dem dringenden Rat zu tun, sich in keinem Fall zu verbiegen? Hierfür sollte zunächst verdeutlicht werden, was „verbiegen“ in dem Fall bedeutet:

Die soeben dargestellte Grafik zeigt das Ausmaß der intrinsischen Motivation dieses Menschen, in insgesamt 16 verschiedenen Motiven. Diese Ausprägungen sind ein fest „verdrahteter“ Teil seiner Persönlichkeit und es spielt kaum eine Rolle, ob dieser Mensch die Analyse mit 20 Jahren oder mit 70 Jahren durchführen lässt. Diese feste Verdrahtung, die kaum Veränderungen unterliegt, nennt man „Traits“.

Wenn diesen Menschen nun z.B. sein niedriges Sicherheitsmotiv unter dem Motto „No risk no fun“ zu waghalsigen unternehmerischen Entscheidungen gebracht hat und er dadurch oftmals Geld oder seinen Job verloren hat, dann wird er sein Verhalten anpassen. Er wird sich entgegen seiner Ausprägung im Bereich Sicherheit dann vorsichtiger verhalten. Angepasstes Verhalten wird „States“ genannt. Dies kann natürlich sehr sinnvoll sein, gerade bei dem Motiv Sicherheit. Wenn die States jedoch in vielen Punkten zu sehr von den Traits abweichen, wenn ich mich also entgegen meiner Persönlichkeit laufend anpassen musste, weil die äußeren Umstände mich eventuell dazu zwingen, dann verliere ich ständig Energie, ohne dass neue Energie fließen kann. Dies kann im Extremfall bis zum Burnout führen.

Wann weiß ich, dass ich mich verbiege?

Verbiegen Sie sich also nicht dauerhaft. Dies kann gefährlich werden. Doch dies ist einfacher gesagt als getan. Oftmals ist die Persönlichkeit derart komplex, dass ich es gar nicht merke, wie ich mich verbiege, weshalb ich müde und sogar demotiviert bin. Nehmen wir z.B. wieder das Profil in diesem Artikel. Die hohe Statusausprägung kann hier sehr gut zur Wahl eines Jobs in einem renommierten Unternehmen oder mit einem tollen Jobtitel (Status!) führen, der in keiner Weise dem eigenen Profil entspricht. In diesem Fall etwa, weil ein sehr breites Wissen (entgegen Neugier -1,45) bei wenig Entscheidungsmacht (entgegen Einfluss +1,58) und Beweglichkeit (entgegen Sicherheit -1,39) verlangt wird. Diese Person ordnet sich plötzlich unter, trifft wenig eigene Entscheidungen und findet sich mit langen Entscheidungsprozessen und verstaubten Traditionen ab. Hier wird dann letztlich die Demotivation überwiegen, ohne recht zu wissen warum. Spätestens jetzt wird es Zeit, sich selbst über eine LUXXprofile Analyse kennen zu lernen. Fehler aus der Vergangenheit können korrigiert werden. Dem Ziel, Arbeit nicht als Belastung, sondern als Bereicherung zu empfinden, kann man jederzeit noch nahe kommen.

Was wir Ihnen empfehlen

  1. Lernen Sie Ihre Traits, also Ihre intrinsischen Motive kennen.
  2. Sehen Sie sich Ihre States, also Ihr angelerntes Verhalten an.
  3. Analysieren Sie, wo und wie groß die Abweichungen sind.
  4. Versuchen Sie Ihr Verhalten wieder in Richtung Ihrer Traits zu verändern, evtl. gar durch einen Jobwechsel.

Wir helfen Ihnen gerne dabei!

 

Peter Schönberger ist Berater für die Bereiche Healthcare und Leistungssport und am Düsseldorfer Standort ansässig. In 25 Jahren war der Rechtsanwalt unter anderem in leitenden Positionen im Spitzensport und als Head of Global HR eines marktführenden eHealth Unternehmens tätig. Sein Fokus liegt auf der Besetzung von Führungskräften und Experten, insbesondere mit IT- und Digitalisierungsaufgaben. Als ausgebildeter Coach setzt er dabei begleitend das Analyseverfahren LUXXprofile ein.

Von der Unternehmensspitze in die Personal- und Prozessberatung

Auf einen Kaffee mit Erich Lagler

Erich Lagler leitet seit März 2020 die Norecu Swiss GmbH, eine Tochter der Norecu Executive Search GmbH. Er besitzt mehr als 20 Jahre Erfahrung als Manager in namhaften Unternehmen. Tätig war der Schweizer Staatsbürger dabei in den Branchen Maschinen- und Anlagenbau, Infrastruktur und öffentlichem Verkehr sowie Nahrungsmittelproduktion. Bei der Norecu Swiss GmbH besetzt er Führungspositionen im mittleren und oberen Management und sichert deren reibungslose Einbindung in bestehende Strukturen (Executive Search). Schwerpunktmäßig betreut er Mandate aus den Branchen Verkehr und Infrastruktur sowie Technologie und Produktion. Im Folgenden erzählt er von seinem Wechsel in die Beratung und von Highlights und Herausforderungen beider Rollen seines beruflichen Lebens.

Erzählen Sie uns etwas über Ihrem Werdegang. Der Wechsel aus der Spitzenfunktion eines öffentlichen Unternehmens in die Personal- und Prozessberatung– wie kam das?
Nach dem Studium zum Betriebsingenieur übte ich meine erste Funktion als Führungskraft aus. Danach war ich in verschiedene Führungsebenen bis zum CEO in mittelständischen Betrieben und Großkonzernen tätig. Während meiner gesamten Karriere als Führungskraft, befasste ich mich unter anderem mit der Optimierung der jeweiligen Unternehmensprozesse. Dabei habe ich erfahren, dass die Nachhaltigkeit einer erfolgreichen Prozessoptimierung immer von ein paar wenigen, aber wesentlichen Erfolgsfaktoren abhängig ist. Nebst den messbaren Hardfactors haben diese immer mit Führungsthemen, der emotionalen Erreichbarkeit und dem Involvement der Mitarbeitenden zu tun. Nun freut es mich sehr, mein Wissen und Knowhow Führungspersonen, Mandanten und Kandidaten zur Verfügung stellen zu können, mit dem Ziel sie und ihre Unternehmen erfolgreicher zu machen.

Wie sind Sie zur Norecu Swiss GmbH gekommen?
Ich hatte den Wunsch nach einer beruflichen Veränderung und konnte über geschäftliche Beziehungen die Geschäftsführerin der Norecu kennenlernen. Die Arbeitsweise und Unternehmensphilosophie sowie der starke Teamgeist der Norecu Executive Search GmbH haben mich überzeugt, dort in der Personalberatung tätig zu werden. Gemeinsam entwickelten wir die Idee, die Norecu Swiss GmbH als Tochter der Norecu Executive Search GmbH zu gründen und so die langjährige Expertise des Unternehmens auch Schweizer Mandanten zur Verfügung zu stellen.

Wo sehen Sie die Norecu Swiss GmbH in 10 Jahren?
Die Norecu Swiss GmbH ist ein etabliertes Unternehmen für Personal- und Unternehmensberatung in der Schweiz. Im Bereich Executive Search steht die GmbH für qualitativ hochwertige und nachhaltige Besetzung von Führungsfunktionen. Außerdem wird die Norecu Swiss GmbH für ihre praxisorientierte, erfolgreiche und nachhaltige Prozessberatung bekannt sein sowie als gerngesehene Partnerin für Führungskräfte im Rahmen des Changemanagements.

Was unterscheidet die Norecu GmbH von anderen Beratungsunternehmen?
Norecu unterscheidet sich vor allem durch die schlanken Firmenstrukturen. Dadurch werden die Kundenanforderungen schnell umgesetzt und es entsteht ein branchenübergreifendes und internationales Netzwerk. Außerdem besitzt die Norecu ein Team, welches schon über viele Jahre erfolgreich zusammenarbeitet und dessen Mitglieder als Experten in ihren Märkten gelten.

Wie funktioniert Personalberatung und Prozessberatung in der Schweiz? Gibt es hier Unterschiede zu Deutschland und Österreich?
Meines Erachtens gibt es keine grundsätzlichen Unterschiede. Aber die eine oder andere kulturelle Gepflogenheit gilt es natürlich zu berücksichtigen.

Wie hilft Ihnen Ihre Führungserfahrung in der neuen Aufgabe als Berater?
Aus meinen vorangegangenen Tätigkeiten als Führungskraft kenne ich die Anforderungen und Ansprüche der Unternehmen auf den verschiedenen Managementebenen sehr gut. Während meiner beruflichen Karriere konnte ich ein großes Netzwerk in unterschiedlichen Branchen aufbauen. Diese Vernetzung hilft mir heute bei meiner Beratungstätigkeit.

Wenn Sie könnten: Würden Sie irgendetwas an Ihrer Karrierelaufbahn ändern?
Nein, ich würde wieder den gleichen Weg einschlagen.

Wie geht man als Manager mit Fehlern um?
Wichtig ist, dass man auch als Führungskraft zu seinen Fehlern steht und sie korrigiert. Denn Fehler sind eine gute Möglichkeit, sich selbst und das eigene Unternehmen weiterzuentwickeln.

Was war die wichtigste Lektion, die Sie im Berufsleben lernen mussten?
Es ist von Vorteil, wenn Personalentscheidungen nicht unter Druck gefällt werden.

Worauf sind Sie beruflich besonders stolz?
Besonders gefreut habe ich mich über die Verleihung des Unternehmerpreises Milestone, welchen ich 2013 von der Stadt Olten erhalten habe. Es ist immer schön zu sehen, dass man für seine Arbeit belohnt wird. Mit dem «Milestone 2013» wurde ich für die Erlangung der Wettbewerbsfähigkeit durch die Optimierung der Unternehmensprozesse geehrt. Dadurch konnten am Standort des Werkes die Arbeitsplätze erhalten und kontinuierlich um über 400 Mitarbeitende ausgebaut werden.

Was bedeutet Führungskompetenz für Sie? Welche Eigenschaften müssen Top-Entscheider mitbringen?
Besonders wichtig sind eine hohe Eigeninitiative sowie ein ausgeprägter Wille, Dinge voranzutreiben. Man muss die Bereitschaft zum unkonventionellen Denken besitzen. Außerdem sollte man belastbar, zukunftsorientiert, kooperativ und empathisch sein. Die Fähigkeit, Mitarbeiter emotional zu erreichen und eine starke Kommunikationsfähigkeit, sollten Top-Entscheider auch mitbringen.

Welchen Rat geben Sie Mandanten mit auf den Weg?
„Bleiben Sie in jeder Situation authentisch“, ist wohl der beste Spruch, den ich jedem mit auf den Weg geben möchte.

Wie wichtig ist Netzwerken für Top-Manager und Berater?
Das Netzwerken ist in beiden Funktionen zentral und kann in vielen Situationen hilfreich und unterstützend sein. Ein gutes Netzwerk ermöglicht eine schnellere Kontaktaufnahme in kurzer Zeit und hat den Vorteil, die richtigen Partner zum passenden Zeitpunkt zusammenzubringen. Nicht nur über Arbeitsbelange reden zu können, erleichtert auch zukünftige Konversationen und damit eine nachhaltige Kontaktpflege. Außerdem macht es Spaß, sich mit interessanten Personen auszutauschen und Neues dazuzulernen.

Ohne was können Sie nicht arbeiten?
Handy und Laptop, ganz klar! Wir sind im digitalen Zeitalter angekommen und die schnelle Kommunikation mit diesen beiden Medien vereinfacht viele Prozesse.

Bitte vervollständigen Sie folgenden Satz: „Auf meinem Schreibtisch finden sich immer…
…mein Handy, Laptop, Schreibzeug und ein Glas Wasser.“

Welche drei Aufgaben würden Sie liebend gern abgeben?
Mein beruflicher Alltag ist äußerst abwechslungsreich, deshalb fallen mir spontan keine drei Aufgaben ein. Wenn dann würde ich am ehesten die allgemeine Korrespondenz abgeben.

Die inspirierendste Persönlichkeit, die Sie je getroffen haben?
Besonders begeistert hat mich Jürgen Dormann. Er hat es als CEO in einer äußerst kritischen Phase des ABB Konzerns verstanden das Management emotional zu erreichen, die Verantwortungen und Kompetenzen im richtigen Maß auf die richtige Stufe zu delegieren und damit in kurzer Zeit den erfolgreichen turn around zu erreichen.

Besitzen Sie ein Mantra?
Mein Mantra ist schon immer „Wer will, der kann.“ Ich finde diesen Spruch sehr motivierend und antreibend.

Was ist Ihre Lieblingslektüre?
Was das Tages- und Wirtschaftsgeschehen anbelangt, informiere ich mit mithilfe der Handelszeitung und der NZZ.
Sehr inspirierend fand ich zuletzt das Buch „der Elefant, der das Glück vergaß“ von Ajhan Brahm, in dem ein buddhistischer Mönch beschreibt, wie man Freude in jedem Moment finden kann.

Norecu Report// Blick in die Zukunft

Schritt für Schritt kehren wir in das, was wir alltägliches Leben nennen, zurück. Die Zahl der Infektionen bestimmt die Länge unserer Schritte und das Tempo, mit dem wir glauben, an unsere bisherige Lebensweise und bekannte Erfolgsmechanismen anknüpfen zu können.

Mit dem aktuellen Norecu Report wagen wir einen Blick in die Zukunft. Wird die als Pandemie gestartete Krise unsere Gesellschaft, Politik und Wirtschaft nachhaltig verändern? Wir haben unser umfangreiches Netzwerk befragt. Die Ergebnisse finden Sie, aufbereitet in einem Stimmungsbild, am Ende des Beitrages. Hier können Sie es downloaden. Bei Fragen und anderen Themen kommen Sie gerne auf uns zu.



Norecu Insights// Norecu Report/Verkehr & Infrastruktur

Mobil machen nach dem Stillstand. Wie bringen wir die Menschen zurück in den öffentlichen Verkehr? Führungskräfte brauchen jetzt ein effizientes Krisenmanagement und tragfähige Konzepte.  

Die Corona-Pandemie hat unser öffentliches Leben und unsere Bewegungsfreiheit stark eingeschränkt. Nur langsam kommt wieder Bewegung in das alltägliche Leben. Doch wie hat sich unser Mobilitätsverhalten nach dem Lockdown verändert? Wird die Pandemie zum Beschleuniger für ein neues öffentliches Verkehrskonzept oder fördert sie gar ein Wiederaufleben des Wohlfühlfaktors Automobil, weil die Sorge um die eigene Gesundheit und Sicherheit im ÖV überwiegt?

Mit den Chancen und Risiken für die gesamte Branche beschäftigen wir uns im heutigen Norecu Report // Verkehr & Infrastruktur. Verantwortlich für den Kompetenzbereich Verkehr und Infrastruktur sind Marlind Klopfer & Erich Lagler. Das zugehörige Stimmungsbild finden Sie am Ende des Beitrages, hier können Sie es downloaden. Bei Fragen und anderen Themen kommen Sie gerne auf uns zu.

Aktuelles Stimmungsbarometer Verkehr & Infrastruktur KW 20(c) Norecu

Aktuelles Stimmungsbarometer Verkehr & Infrastruktur KW 20(c) Norecu

 

Weitere Stimmungsbilder:

Verkehr & Infrastruktur, Technologie & Produktion sowie IT & Digital Life finden Sie hier.
Handel finden Sie hier.
IT finden Sie hier.

 

Norecu Insights// Norecu Report/IT

Corona pusht den digitalen Wandel in unserer Gesellschaft.

Unternehmen und Organisationen holen in Lichtgeschwindigkeit auf, was vor wenigen Wochen noch als zu teuer oder unwichtig eingestuft wurde. Gleichzeitig deckt die Krise unsere digitalen „blinden Flecken“ auf. Wir haben noch jede Menge Arbeit vor uns…

Die Corona-Krise gleicht einem Aufputschmittel für die weltweite Digitalisierung. Die Gesellschaft überbrückt den nötigen Abstand online. Videokonferenzen, Homeschooling und Homeoffice sind inzwischen Alltag. Jetzt zeigt sich, was IT alles kann. Wir hoffen, diese Geschwindigkeit, der Mut und die Entscheidungsfreude, die man jetzt auf Managementebene erlebt, bleiben auch nach der Krise erhalten. Das zugehörige Stimmungsbild finden Sie am Ende des Beitrages, hier können Sie es downloaden.

Es zeigt uns diese Woche die Eindrücke aus vielfältigen Mandantengesprächen aus dem Bereich IT, der bei Norecu von Frau Ralica Yancheva und Frau Claudia Jorde betreut wird.

Bei Fragen und anderen Themen kommen Sie gerne auf uns zu. Das Team ist selbstverständlich auch in dieser schwierigen Zeit für Sie da. Wir haben alle erforderlichen Maßnahmen umgesetzt, um unsere Mandanten, Kandidaten und Mitarbeiter zu schützen und stehen Ihnen als Berater in vollem Umfang, mit gewohnt hoher Qualität zur Verfügung.

Aktuelles Simmungsbarometer IT KW 19 (c) Norecu

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Das Stimmungsbild aus dem Bereich Handel finden Sie hier.

 

Norecu Insights// Norecu Report/Handel

Weite Teile des Handels trifft die Krise schwer. Die Unternehmen sind gezwungen, aus alten Mustern auszubrechen und setzen dabei enorme Innovationskräfte frei.

Die Corona-Pandemie hat die Wirtschaft weiterhin fest im Griff. Erste Lockerungen können nur in kleinen Schritten umgesetzt werden. Um Sie in diesen Zeiten in unserer Rolle als Netzwerkpartner über unser tägliches Geschäft hinaus zu unterstützen, hat sich Norecu dazu entschlossen, die Eindrücke aus vielfältigen Mandantengesprächen verdichtet zur Verfügung zu stellen. Diese Woche setzen wir den Fokus auf den Handel. Die Branche wird aus zwei verschiedenen Kompetenzbereichen in unserem Haus betreut. Während Jürgen Vignold Unternehmen im Bereich Consumer Goods betreut, fokussiert sich Andreas Geier auf Automobil- und Investitionsgüterhandel. Aus diesem Grund konzentrieren wir uns auf den Vergleich von systemrelevantem Einzelhandel, systemrelevantem Konsumgüterhandel sowie sonstigem Einzel- und Großhandel. Das Stimmungsbild finden Sie am Ende des Beitrages, hier können Sie es downloaden.

Bei Fragen und anderen Themen kommen Sie gerne auf uns zu. Das Team ist selbstverständlich auch in dieser schwierigen Zeit für Sie da. Wir haben alle erforderlichen Maßnahmen umgesetzt, um unsere Mandanten, Kandidaten und Mitarbeiter zu schützen und stehen Ihnen als Berater in vollem Umfang, mit gewohnt hoher Qualität zur Verfügung.

Aktuelles Stimmungsbarometer Handel KW 18 (c) Norecu

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